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Aktualisierte Flächenbilanz

Keine Trendwende beim Stickstoffüberschuss

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Eine Trendwende beim Stickstoffüberschuss der Landwirtschaft ist zumindest bis 2017 ausgeblieben. Wie aus der aktuellen Stickstoffbilanz des Umweltbundesamtes (UBA) hervorgeht liegt der durchschnittliche Stickstoffüberschuss der Flächenbilanz im Mittel der Jahre 2015 bis 2017 bei 77 kg/ha. Dieser bundesweite Durchschnittswert ist seit mehr als 20 Jahren praktisch unverändert geblieben.
Laut UBA-Bilanz ist der Stickstoffüberschuss in den viehdichten Regionen gestiegen. Betroffen seien Kreise mit intensiver Tierhaltung in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig hätten Gülletransporte dazu geführt, dass sich die Stückstoffüberschüsse in einigen Kreisen mit starker Tierhaltung vermindert hätten, während in aufnehmenden Kreisen die Bilanzsalden gestiegen seien. Genannt werden Ackerbauregionen im östlichen Niedersachsen sowie im südlichen Nordrhein-Westfalen.
Deutlich zugenommen hat der Dessauer Behörde zufolge der Beitrag der Gärreste aus der Biogaserzeugung. Insgesamt entfielen mittlerweile rund 15 % der in der Landwirtschaft verwendeten Stickstoffmengen auf Gärreste.
Für die nationale Flächenbilanz werden die Stickstoffmengen ermittelt, die mit der Düngung, mit dem Saatgut und aus der Luft auf die Äcker und Wiesen gelangen, und es wird ermittelt, wie viel Stickstoff mit der Ernte wieder entzogen wird. Die Differenz ist der Stickstoffüberschuss. Dem UBA zufolge ist die nun aktualisierte Flächenbilanz neben der Stall- und der Biogasbilanz eine Teilgröße der Stickstoff-Gesamtbilanz. Der Stickstoffüberschuss aus der Flächenbilanz habe im Mittel der Jahre 1995 bis 2017 zu 73 % zum Gesamtüberschuss beigetragen.
"Die Stickstoffüberschüsse lassen sich mit Maßnahmen wirksam mindern", stellte UBA-Präsidentin Dr. Maria Krautzberger fest. Dafür müsse der Stickstoff in der Gülle und in den Gärresten aus Biogasanlagen so ausgebracht werden, dass er nicht als Ammoniak in die Luft entweiche und von den Pflanzen besser aufgenommen werden könne. Dort, wo hohe Nitratgehalte das Grundwasser belasten, könne eine Begrenzung der Tierhaltung und eine Reduzierung der Stickstoffdüngung sinnvoll sein, empfiehlt Krautzberger. AgE (11.12.2019)
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